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Vattenfall Cyclassics 2007
HEW2005-1Hamburg, das  Radsport-Mekka am 19.08.2007 mit insges. 22.000  Teilnehmern incl. 10 Mietgliedern des RSC Rietberg

Alljährlich findet in Hamburg das grösste Jedermann-Rad-Strassenrennen Deutschlands statt.

Am 19.08.07 kamen sage und schreibe 22.000 Radsportler in die Stadt um auf unterschiedlichen Strecken, 55, 100, 155 km an den Start zu gehen.

Aus allen Häusern, U-Bahn-Schächten und sonst woher kamen bunt gekleidete Radpsortler incl. des passenden Sportgerätes in die Innenstadt von Hamburg. Und wir mittendrin. Wie immer im Dress unseres Sponsors Jungheinrich. Einfach super was die Firma so leistet:  von der vorabendlichen firmeninternen Pastaparty, über die Bereitstellung der Startunterlagen, bis hin zu einer  vorbildlichen Bewirtung vor, während und nach dem Rennen, am firmeneigenen Messebus, einfach klasse.

Das ganze ist natürlich nichts für Langschläfer. 6 Uhr 30 Frühstück. Für einen Sonntag also mitten in der Nacht. Danach noch ein letzter Check des Rennboliden und dann auf zum Messebus. Leider zu spät für das obligatorische Teilnehmerfoto, aber dann wenigstens eins, auf dem alle RSCler zu sehen sind. Dann geht es zu den Startblöcken. Aber warum  nur steht der ewige 2. und auch 2. Vorsitzender des RSC Rietberg einen Startblock vor dem 1. Vorsitzenden. Dafür gibt es keine passende Antwort und an Bestechung wollen wir nicht denken. Auch die Sunder-Zwillinge starten in weiter vorne liegenden Startblöcken. Bei Andy ist das klar, der war ja im letzten Jahr der Schnellst des Jungheinrich Teams (immerhin 150 Mann/Frau stark). Aber Dieter.......?

Dann so gegen 8 Uhr 20 beginnt die wilde Hatz. Am Anfang gleich mit einem 40er Schnitt durch die Hamburger City. Die Pulsuhr wurde entweder gleich im Hotel gelassen, oder man blickt besser erst gar nicht drauf. Und schon passiert es, nach ca. 5 Kilometern der erste Massensturz, aber mein Schutzengel war bei mir, und auch bei allen Mitgliedern des Teams Jungheinrich/RSC-Rietberg. Es sollte nicht der letzte Sturz sein, den wir direkt mitbekommen. Insgesamt waren es so ungefähr 10 Stürze, unmittelbar vor, links neben, rechts neben und hinter uns. Unglaublich.... Und wir immer unbeschadet durch. Es war wohl eine ganze Schar von Schutzengeln mit den RSClern unterwegs. Dank einer sehr homogenen, starken Gruppe konnten wir den  40 er Schnitt bis ins Ziel durchhalten und die letztjährigen Leistungen bestätigen oder sogar noch etwas verbessern. Obwohl es  bei den letzten 50 Kilometern der 155er Runde z.T. sehr heftig regnete. Da sind die RSCler, die sich für die 100 km Runde gemeldet hatten, doch tatsächlich trocken durchgekommen und einige, so wurde zumindest berichtet, hatten nicht einmal geschwitzt.. So ungerecht kann die Radfahrerwelt sein........

Übrigens unser ewiger Zweiter hatte eine deutlich schwächere Durchschnittsgeschwindigkeit als der 1. Vorsitzende. Es gibt also doch noch Gerechtigkeit auf dieser Radfahrerwelt.

 

 
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