Der Vorstand hatte gerufen und viele sind zum Paarzeit- und Einzelzeitfahren gekommen. Bei super Wetter und guter Laune wurde am Samstag, den 15. September 2007 um 13:00 Uhr die Veranstaltung mit einer Einführungsrunde vom Hof Strothoff gestartet. 26 Fahrer und Fahrerinnen schauten sich auf der Aufwärmrunde die Streckenführung genauestens an, um im Rennen richtig durch die Kurven zu fliegen. Die Betonung liegt auf „durch die“, nicht „aus der“!
Gemeldet hatten sich neben den Vereinsgrößen wie „Der Wilier-Kapitän“, “Der Schweiger“, „Latte“ oder „Solsche Löscher“ auch zwei Frauen, Uli und Anja. „Das gibt’s doch gar nicht“ kam erst gegen 18:00 Uhr zum Bier trinken. Insgesamt sind 26 Vereinsmitglieder an den Start gegangen, um die Bestzeit für die 12,5 km-Strecke unter sich aus zu fahren. Nach dem die Piloten die „Besichtigungsrunde“ absolviert hatten trat unser Präsi in Aktion. Er las die Startreihenfolge vor und machte nochmal aufmerksam auf das ewige Duell mit dem Vize, der wie im Echten Leben auch auf dem Rad Vize ist.
Dann wurde das Rennen gestartet. Punkt 14:00 Uhr rollte der erste Starter von der Startrampe. Ihr habt schon richtig gelesen! Wir hatten eine Startrampe. Die freundliche Leihgabe von Bauer Strothoff in Form eines Viehanhängers verrichtete gute Dienste. Große Fahrer mussten allerdings den Kopf einziehen, um nicht am Anhängergestänge hängen zu bleiben. Einsame Spitze war natürlich die Zeitnahme. Dem Vieze seine Frau ihre Uhr wurde bei jedem Fahrer von 10 auf 0 rückwärts gezählt. Bei NULL schoss dann der Rennfahrer von der „Rampe“, um nach 10 m über den Startlinie zu rollen. Genau in diesem Moment hat Günter, genannt „Bonsai“ (Günter ich hoffe du verzeihst mir) auf eine Taste am Rechenzentrum gehauen und schon lief die Zeit. Das ist so sensationell, das gibt’s glaube ich kein zweites Mal auf diesem Planeten. Im Abstand von zwei Minuten wurden so alle Fahrer auf die Piste geschickt.
So 15 – 20 Minuten musste man schon Warten, bis die ersten wieder ins Ziel kamen. Auch da war wieder höchste Konzentration für die Zeitnehmer angesagt. Dem Vize seine Frau ihre Uhr wurde immer noch runter gezählt, als die ersten Starter ins Ziel kamen. Klaus stand am Straßenrand und musste schnell gucken wer da angeflogen kam, um den Namen an Günter weiter zu rufen. Der hatte dann in Windeseile den Fahrer im Rechenzentrum ausfindig gemacht, um wieder mit einem gekonnten Zeigefingerschwung auf die besagte Taste zu hauen. Fertig war die Zeit. Gigantisch! Das gleiche Spielchen wiederholte sich nach dem Kaffeetrinken für die Paarzeitfahrer.
Nach getaner Arbeit wurden die Mineraldrinks ausgepackt. Um 19:00 Uhr gab es dann lecker Essen vom Sampl. Im Anschluss daran kam unser Präsi wieder in Aktion. Siegerehrung! Sogar der letzte wurde beglückwünscht und bekam ein Präsent. Echt ne tolle Idee. Für die Geschenke hat natürlich wieder Angelika gesorgt. Die gute Fee im RSC. Nach der Siegerehrung wurde kräftig gefeiert, bis in die Morgenstunden.
Für nicht Insider:
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„Der Wilier-Kapitän“
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= Peter
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“Der Schweiger“ |
= Franz
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„Latte“
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= Markus |
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„Solsche Löscher“ |
= Fritz |
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„Das gibt’s doch gar nicht“ |
= Werner |
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