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Neujahr 2010

Druffeler Pflaume und Ramazotti!

Frohes neues Jahr 2010 und immer mindestens 2 Bar Luft unter der Fahrraddecke.

Saisonauftakt2010.01.01.2bDas war ein richtig guter Saisonauftakt. Auf schneebedeckten Straßen waren die fünf Weise aus dem Rietbergland auf dem Weg nach Bokel. Oder, was macht man bei so nem schei... Wetter am Neujahrstag? Die Fünf (Norbert B., Helmut K., Thomas S., Hansi B. und Klaus K.) wußten was zu tun ist. Die haben nämlich diejenigen besucht, die ihre EMAIL's nicht gelesen haben, in diesem Fall vornehmlich die Bokelaner und das haben wir erlebt...

... für 11:00 Uhr war der Ritt auf dem Drahtesel geplant. Mit den obligatorischen 5 Minuten für den einsamen Reiter aus Varensell, konnten wir dann die beschwerliche Reise nach Bokel angetreten. Auf dem Weg durch Rietberg kamen uns schon die ersten Zweifel an unserem Vorhaben. Kalter Wind und Schnee von vorne und kein Schw... auf der Straße, außer wir natürlich. Die Reis von mindesten 3 km kam uns endlos lang vor. Just hinter dem Ortseingangsschild Bokel kam uns das erste Lebewesen entgegen. Seltsam gekleidet mit enger Hose und enger, dicker Jacke, also so gelb/rot gefärbt und mit Saisonauftakt2010.01.01.1nem Sparkassenzeichen auf der Schulter. Der Ortsvorläufer Andreas S. zog seine Spuren durch den Schnee. Guck mal an, der erste der die Mail nicht richtig gelesen hat. Andreas, nicht laufen, Radfahren stand da im Text. Wir hoffe, du kriegst das mit der Politik besser hin.

Als nächste haben wir dann bei "solsche Löscher" reingeschaut. Der Junge war krank, hatte die Laufkrankheit. Öfter mal zum Örtchen laufen. Somit war Fritz für sein nicht erscheinen entschuldigt. Als Wegzehrung und als Geheimwaffe gegen die Laufkrankheit gab's dann noch einen Ramazotti für jeden. Danach wurden die Drahtesel wieder in den Wind gedreht und die nächsten Schnarchnase aufgesucht. Der Weg führte uns zu Michael H. Nach mehrmaligem Klingeln öffnete uns ein kleines dünnes Männchen mit geschlossenen Augen die Tür. Donner Wetter, wie Saisonauftakt2010.01.01.2ahat der blos unbeschadet die Tür gefunden. Ist auch egal, Hemd und Hose hat er jeden Falls nicht griffbereit. Der Kesselflicker stand nämlich im Schlafanzug in der Tür. Wir wissen nicht was der Junge für einen Traum geträumt hatte, aber als er uns sah holte er sofort ne "Druffeler Pflaume"!?@. Weisse Bescheid? Bei diesem lieblichen Anblick wurde auch Michael bezüglich der EMAIL entlastet. Die Pflaume war lecker und wir sind dann mal weiter geritten.

Wir waren uns alle einig. Wenn wir so weiter machen, werden wir die ach so geliebte Heimat nicht wieder sehen. Wohl eher den Straßengraben. So sind wir auf dem direkten Weg zurück ins gelobte Land und dort in die Herberge "Lind Hotel" geritten. Da gibt's ne wunder schöne Bar. In der haben wir nochmal mit viel Gerstenkaltschale der Laufkrankheit getrotzt.

Noch nen schönen Tag und immer Hemd und Hose bereithalten, wenn's mal klingelt! Tschöööö

 
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