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Zypern - Insel der Aphrodite PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, den 03. September 2006 um 09:18 Uhr
Zypern, drittgrößte Mittelmeerinsel an der Schwelle zum Orient, ist eine wahrlich göttliche Entdeckung. Zypern-Urlauber können zwischen dem türkischen Norden und der freien Republik im Süden wählen. Die seit 1974 geteilte Insel ist heute beliebig zu bereisen ...

Ein Bericht von Josef Baltes

{mosimage}Zypern, drittgrößte Mittelmeerinsel an der Schwelle zum Orient, ist eine wahrlich göttliche Entdeckung. Zypern-Urlauber können zwischen dem türkischen Norden und der freien Republik im Süden wählen. Die seit 1974 geteilte Insel ist heute beliebig zu bereisen, jedoch braucht man für den türkischen Teil der Insel ein Visum.Im Norden zieht sich das schmale, aber bis zu 1020 m. hohe, alpin anmutende Pentadaktylos-Gebirge entlang. Den ganzen Westen der Insel bedeckt das mit seinen Ausläufern fast bis Larnaka reichende Troodos-Gebirge. Sein höchster Gipfel, der Olymp, steigt auf 1951 m Höhe an. Zwischen Troodos-und Pentadaktylos Gebirge durchzieht die flache Mesaoria - Ebene die Insel bis nach Famagusta.{mosimage} Zypern zählt zu den klimatisch gesündesten Regionen des Mittelmeeres. Schon im Januar liegt die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur bei 16-18 Grad. Im März hat Zypern mit Temperaturen bis 25 Grad und nur 4 Regentagen gegenüber anderen Mittelmeerregionen klar die Nase vorn.
Dies alles sind ideale Voraussetzungen für eine ganz besondere Art der Spezies, der Biker.

Ab Larnaka lassen sich ohne nennenswerte Steigungen reichlich Kilometer machen. Ob nun flach durch das Orangental, wo man kilometerweit durch Orangenhaine fährt, oder ab man entscheidet sich für bergiges Gelände, zum Beispiel Lefkara oder den Berg hinauf nach Kloster Stavrovouni, Zypern lässt keine Wünsche offen.

{mosimage}Ein ganz besondere Erlebnis ist natürlich die Fahrt in den Osten, über die Grenze nach Famagusta. Ein Bummel durch die Altstadt stimmt wehmütig. Zwischen den Mauern des Venezianischen Statthalterpalastes parken Autos, durch die zerbrochenen Scheiben der Kathedralenmoschee fliegen Tauben ein und aus. Trotz allem kann man der Altstadt von Famagusta einen gewissen morbiden Charme nicht absprechen.

{mosimage}Über Agia Napa einem belebten Badeort geht es immer der Küste nach Richtung Larnaka. Hier kann es schon mal passieren, das einem vor lauter Träumereien der Guide verloren geht. Aber auf einer Insel findet man immer sein Ziel.

Es ließe sich noch seitenweise über diese wahrlich beeindruckende Insel berichten, aber zurück zum fahrenden Volk.

{mosimage}Als Standort und Veranstalter ist Zypernbike mit Sitz im Hotel Louis Princess Beach, Larnaka einem 4 Sterne Hotel direkt am Strand zu empfehlen. Keine Massen morgens am Startplatz, keine Megaphonansagen über die Aufteilung der Gruppen. Hier bei 20-25 Personen, aufgeteilt auf 3 Leistungsgruppen, kennt schnell jeder jeden. Ob nun mit dem eigenen Rad, oder einem
wirklich guten Leihrad mit 105er oder Ultegra Schaltung, auf relativ verkehrsarmen gut ausgebauten Straßen lässt sich wirklich gut radeln.

{mosimage}Bei den Ausfahrten kann es schon mal passieren, dass sich ein vermeintlich auf der Straße liegengelassener Schlauch nach genauer Betrachtung als ca 1meter lange schwarze Schlange herausstellt, die jedoch beim Anblick der Müslirocker schnell das Weite sucht.

Wer das Besondere sucht, keine Massenveranstaltungen liebt, Berge, einsame Dörfer, wilde Steilküsten vorzieht, der ist auf Zypern bestens aufgehoben.

Antio Zypern

Bericht: Josef Baltes

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 30. Januar 2009 um 09:25 Uhr
 
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