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Jeantex-TOUR-Transalp Abreise |

Sonntag, 05.07. Abreise
Der Wecker, äh das Handy, toggelte erst um 8:00 Uhr. Der Bus fuhr erst um 10:00 Uhr, also jeeede Menge Zeit. So um 8:15 Uhr setzten wir uns in die Küche und warteten gespannt, auf die Dinge die passierten. Die ältere Dame bereitete uns das Frühstück, oder zumindest dass, was man hier zu Lande darunter verstand. Jede Menge süßes Zeug mit Null Nährwert. Den Kaffee brodelte sie liebevoll in Aladins Wunderlampe. Hätte sie dran gerieben wäre wahrscheinlich Jeany rausgekommen und ich wäre Major Nelson (der Meister, J-.R. ihr wisst schon) gewesen. Der Dame machte ich an dieser Stelle natürlich keinen Vorwurf. Sie hatte alles richtig gemacht. Das Frühstück war halt landestypisch. Nach dem üppigen Frühstück verschwand ich ins Bad und duschte. Während Anja das selbige tat, packte ich meine Tasche. Ich stellte fest, dass ich nun wesentlich mehr Gels und Riegel hatte als vor der Reise.
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Jeantex-TOUR-Transalp - Tag 7 |
Samstag, 04.07. - 7. Etappe: Kaltern - Arco, 102,73 km / 1546 Hm
6:00 Uhr: „Riders in the storm"... Komme!!!
Finale. Oh ho... !
Kurz, brettflach, was sollte hier schon anbrennen.
Die größte Hürde des Tages, nahm ich um 6:56 Uhr. Todesmutig schnappte ich mir, zu diesem Zeitpunkt Anjas Tasche und bugsierte sie zielgerichtet zur Rezeption. Puh! Die Druckstellen der Tasche auf den 25cm dicken Marmorfußboden werden wohl in ewiger Erinnerung verbleiben. Das Frühstück war sehr gut. Und ich muss sagen, dass dieses das schönste Hotel war. Wir rollten zum Start. Es ging ausschließlich bergab.
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Jeantex-TOUR-Transalp - Tag 6 |
Freitag, 03.07. - 6. Etappe: Livigno - Kaltern, 180,76 km / 3770 Hm
Alarm!!!
Königsetappe!!!
Was sollte und konnte noch schlimmer werden als das bereits erlebte? Ich saß im Bad auf der keramischen Sitzfläche mit großem Loch in der Mitte und sah, wie die Sonne langsam das Hochtal durchflutete. Sollte aus mir und diesem Livigno doch noch etwas werden? Als ich die Taschen nach unten brachte, war es merkwürdig ruhig. Das Frühstück war nicht für 7:00 Uhr vorbereitet. Anja musste in italienischer Sprache intervenieren. Die Hotelbesatzung war schwer auf Zack. In Windeseile bekamen wir ein perfektes Frühstück mit frischem Cappuccino kredenzt. Ach ja, das Hotel hatte einen Fahrstuhl. Das Taschendrama war also glücklicherweise unspektakulär. Ich entschied mich kurzerhand für das schwarze Bob-Kostüm mit weißen Bootie-Socken in Belgium-Style. Meine DMT Schuhe waren leider noch feucht von gestern, deshalb kamen meine nicht ganz so spektakulären silberne Sidi Schuhe zum Einsatz. Diese versteckte ich, wie bereits erwähnt unter den Booties. Uralter Rennfahrertrick.
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Jeantex-TOUR-Transalp - Tag 5 |
Donnerstag, 02.07. - 5. Etappe: Naturns - Livigno, 118,30 km / 3570 Hm
6:00 Uhr: „Riders in the storm"... alles klar!
Aufstehen, kack..., Duschen, Tasche packen.
Posaunist, bitte zur Attacke blasen. Ich versuchte alles. Auf unserer Paradeetappe (Imst - Ischgl) hatte ich das Vereinstrikot getragen. Da ich ein wenig abergläubisch bin, musste ich heute natürlich das RSC-Kostüm tragen. Dazu wählte ich die unglaublich weißen DMT Schuhe und die extra langen weiß-roten Löffler Socken. Unsere Wirtin hatte gestern unsere Radsachen gewaschen, weshalb wir nun wieder aus dem Vollen schöpfen konnten. Leider leistete ich mir einen groben Fehler. Das Wetter war so vielversprechend, dass ich statt Armlinge und Regenjacke nur eine Windjacke einpackte.
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Jeantex-TOUR-Transalp - Tag 4 |
Mittwoch, 01.07. - 4. Etappe: Sölden - Naturns, 91,19 km / 1848 Hm
Der Sprint stand heute auf dem Programm. Nur eben über das Timmelsjoch. Denkste! Ich war im Herbst 2004 in Meran im Urlaub und kannte die Umgebung - wie praktisch. Damals hatte ich alles im Umkreis von 10km (mit meiniger damaligen Lebensabschnittsgefährtin) erwandert. Stichwort: Tappheimer-Pfad. Ja, da staunt ihr, was? Dorf Tirol, Algund, Plaus da geht es mächtig rauf und runter. Wir ersparten es uns, einen Schlachtplan zu entwickeln. Es ging vom Start weg bergauf. Da kann man nur das fahren, was die Beine hergeben. Der Startplatz war deshalb sekundär und wir rollten später zum Startblock. Mit kalten Beinen in einen Berg reinstarten, war unser Ding nicht. Klar, hätten wir uns auch auf der Rolle warm fahren können. Doch leider hatten wir unseren iPod vergessen. Was soll 's. So kurbelten wir so gut wir konnten hoch.
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