Wer wir sind und was wir machen

Wir sind ein Radsport Club mit ca. 150 Mitgliedern. Wir bieten für jeden etwas: vom ambitionierten Rennradfahren, über  eher Kardio orientierte Trainingsfahrten mit dem Rennrad, bis zu gemeinsamen Ausfahrten mit Touren- u. E-Bikes. Wir trainieren in verschiedenen Gruppen und haben auch eine reine Damen-Rennradtruppe. Ab dem Frühjahr nehmen wir regelmäßig an den  RTF-Veranstaltungen in unserer Region teil. Zudem richten wir auch jeweils im Sommer, die weit über unsere Region bekannte und beliebte RSC Rietberg RTF aus, bei der wir bis zu 600 Teilnehmern begrüssen können. Weitere Aktivitäten wie mehrtägige Radreisen, Teilnahme an überrregionalen Radsport Events und die Ausrichtung von internen Vereinsmeisterschaften organisieren wir ebenfalls. Dabei lautet unsere Devise: Alles kann, nichts muss.

Erfolgreiche Titelverteidigung in 2025: RSC Rietberg fährt bundesweit allen Vereinen davon.

Hohes kämpferisches Niveau und ein gehöriger Schuss Motivation bis zum Schluss. Noch am 30. Dezember 2025 fuhren vier unermüdliche Radler des RSC Rietberg auf der wunderschönen CTF-Strecke „Naturpark Südheide“ in Niedersachsen die letzten 848 Wertungskilometer ein. So konnte der RSC Rietberg mit 99.410 und damit weit über 20.000 Wertungskilometern Vorsprung die inoffizielle Deutsche Vereinsmeisterschaft, bei der dieses Jahr 459 Vereine (2024: 426) teilgenommen haben, das zweite Mal in Folge für sich entscheiden. Allein 150 Vereine aus NRW waren am Start.

Wertungskilometer ‚erfährt‘ man sich durch die Teilnahme an den Rennradtouristik- und CountryTourFahrten, die von den Vereinen über das Jahr ausgerichtet werden und auf den sogenannten Permanenten, deren Strecken immer individuell gefahren werden können und mit einem entsprechenden Nachweis den Fahrern gutgeschrieben werden.

Mit nur 37 Wertungskartenfahrern gelang es den Rietbergern Hattersheim und Sankt Pauli weit hinter sich zu lassen und so kann bei der bundesweiten Ehrung am 21. Februar in Hannover der Siegerpokal erneut in Empfang genommen werden. Die meisten Wertungskilometer fuhren, wie letztes Jahr, Michael Diekhans (10.845)  und Katharina Lustgarten (9.411) ein, Lustgarten konnte bei den Damen noch im Dezember auf Platz 2 in NRW fahren, Diekhans bei den Herren auf Platz drei, bundesweit reichte es dieses Jahr bei Lustgarten „nur“ für Platz 4, bei Diekhans für Platz 6.

Den großen Vorsprung verdankt Rietberg im vergangenen Jahr dem ganzen Team, das insgesamt überdurchschnittlich viele Wertungskilometer unter die Räder nahm, insgesamt fuhren weitere 11 der 37 Rietberger über 3.000 bis weit über 7.000 WKM für ihren Verein ein. Darunter auch die überaus aktiven und fitten Seniorenpaare Elisabeth und Edmund Kepa (zusammen 6.444 WKM) und Käthe und Helmut Stockmeier (zusammen 1.426 WKM) sowie der unermüdliche Einzelkämpfer Norbert Bunse (1258 WKM), der trotz zahlreicher gesundheitlicher Einschränkungen jeden möglichen Kilometer für seinen Verein holte. Folglich bleibt der für 2024 erstmals überreichte German-Cycling-Pokal im jüngst begonnen Radsport-Jahr 2026 beim RadSport-Club in Rietberg.

Die Bilanz der Rietberger nach dem zweiten Jahr des fleißigen auf RTF’s, CTF’s und den entsprechenden Permanenten Kilometersammelns: sie konnten neue, interessante und oft unglaublich schöne Strecken kennenlernen, das Angebot für 2026 hat sich nochmals erweitert und man freut sich sehr auf die kommende Saison. Im Moment fahren einige RSCler die WWBT (Westfalen WinterBike Trophy) und die durch den German Cycling (ehemals BDR) ausgerichteten vRTF’s, virtuelle RTF’s, die auf der Rolle gefahren werden.

Auf dem Bild (Pressebild RSC Rietberg 2026) von links nach rechts stehend: Präsident Gerd Habrich, Jürgen Grönebaum, Käthe Stockmeier, Lothar Brüne, Edmund Kepa, Helmut Stockmeier, Josef Kersting, Katharina Lustgarten, Frank Eusterbrock, Torsten Ziegler, Harald Steffenfauseweh, Norbert Bunse, Dieter Lechtreck

Von links nach rechts kniend: Michael Prante, Michael Diekhans, Elisabeth Kepa, Ulrich Werner, Ralf Reinkemeier

RSC-Rietberg erzielt Spitzenpositionen im BDR-Breitensport-Wettbewerb 2024

 

Große Freude und viel Stolz beim RadSport-Club Rietberg. Alljährlich richten viele Radsport-Vereine in Deutschland RTF- und CTF-Veranstaltungen unter dem Mantel des Bundes Deutscher Radfahrer aus. Erstmalig kam im vergangenen Jahr eine App zum Einsatz, welches jedes BDR-Mitglied mit Lizenz für sich in Anspruch nehmen kann. In den Jahren zuvor, wurden BDR-Kilometer und entsprechende Punkte auf Wertungskarten mit Leistungsnachweisen und Stempelungen abgehandelt. Ab 2025 ist die App unter dem neuen Namen GC (German Cycling) verfügbar. Mitglieder von Radsportvereinen, die dem BDR angeschlossen sind, können auf Antrag die Lizenz bekommen. Damit können sich Veranstaltungsteilnehmende vor dem Start digital einchecken und nach Fahrtende wieder auschecken. Die geleisteten Kilometer werden somit von den Veranstaltern und dem BDR über ein Barcode-Verfahren erfasst und den Fahrer/-innen und deren Vereine gutgeschrieben. 426 Radsport-Vereine  haben deutschlandweit in der abgelaufenen Saison teilgenommen und dabei insgesamt 3.447.174 Kilometer eingefahren.

 

Der 151 mitgliederstarke RSC-Rietberg hat es geschafft, die bundesweite BDR-Wertung und somit auch die inoffizielle Deutsche Meisterschaft 2024 vor dem FC-St.Pauli (Hamburg) für sich zu behaupten. Gleichermaßen hat der Verein mit großem Abstand die Wertung des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen vor dem RC Sprintax (Bielefeld) gewonnen. Insgesamt haben 38 RSC-ler mit BDR-Lizenz (7 Frauen und 31 Männer) 94.489 Kilometer unter die Reifen genommen. Nicht erwähnt dabei sind die vielen Trainingskilometer, die für den Erfolg wichtig waren.

 

Doch damit nicht genug. Katharina Lustgarten und Michael Diekhans haben nicht nur die mit großem Abstand meisten Kilometer bei den angebotenen Veranstaltungen für die Mannschaftswertung des RSC zusammengetragen, sondern auch Spitzenplätze in den Einzelwertungen erreicht. Katharina L. belegte in der bundesweiten Wertung Platz 2 und in der NRW-Wertung Platz 1 mit 10.615 Kilometer. Michael D. erreichte bundesweit Platz 6 und in NRW einen hervorragenden 2. Platz (10.914 Km). Mehrfach über 200 Kilometer Streckenlänge mit dem Rennrad aber auch mit dem MTB im Gelände oder bei einigen speziellen virtuellen Fahrten, die der BDR-eSport anbot und ohne Wettereinflüsse auf der heimischen Anlage gefahren wurden. Lustgarten und Diekhans erklären ihren Erfolg, dass es teilweise schon hart war aber als man im Sommer schon sehr gut in der Rangliste stand, stieg natürlich die Motivation, diese Plätze nicht mehr abzugeben und vielleicht noch weiter nach oben zu kommen. Es hat sich gelohnt.

 

Einen großen Anteil haben auch Elisabeth Kepa (77), die 2.636 Kilometer einfuhr und Edmund Kepa (80) mit 2.849 Kilometer zum Erfolg des heimischen Radsport-Vereins wesentlich beigetragen. Eine außergewöhnliche Leistung dieses Rietberger Ehepaares, welches zwar schon im fortgeschrittenen Alter fährt aber nicht nur im Verein sondern z.B. auch auf individuellen Alpentouren unterwegs ist. Erwähnenswert, ohne E-Unterstützung! Viel Lob kommt vom langjährigen RSC-Präsidenten Gerd Habrich, der selbst eine stattliche Kilometerzahl mit beitragen konnte: "Wir haben schon jahrelang Aktive, die in den Wertungen des BDR eine sehr gute Rolle gespielt haben, ob bundesweit, in NRW oder altersklassifiziert in OWL, doch dieser Erfolg unseres Vereins überstrahlt alles".

 

Mit diesem Erfolg im Rücken geht der RSC-Rietberg, der sich mehr dem Breitensport und Gruppenfahrten auf zwei Rädern verschrieben hat, nun in ein neues Radsportjahr 2025 und die Planungen für die verschiedenen Aktivitäten des Vereins laufen schon wieder. Unter anderem natürlich auch für die eigene RTF-Veranstaltung, die am 20. Juli 2025 stattfindet, wobei sich die regionalen Radsportvereine schon wieder auf den RSC-Rietberg freuen können, der meistens zu den teilnehmerstärksten Vereinen auf deren RTF- oder CTF-Veranstaltungen zählt.  Wer Interesse am Radsport im Verein hat, kann sich gern über die RSC-Website informieren, auf der auch Kontaktmöglichkeiten zu finden sind (www.rsc-rietberg.de).

Von links nach rechts die RSC-ler mit den meisten Wertungskilometern:

Dieter Lechtreck, Thomas Snella, Elisabeth Kepa, Michael Diekhans, Katharina Lustgarten,

Frank Eusterbrock und Edmund Kepa.